Mit den Jahren wird der Kreis kleiner     und echter

21.03.2026

Mit zunehmendem Alter habe ich ganz automatisch begonnen, meine sozialen Kontakte bewusster auszuwählen. 

Früher war ich öfter überall dabei, habe vieles mitgemacht und mir überlegt, was andere denken könnten. Heute spüre ich viel klarer, was mir guttut und was nicht. Es geht mir nicht mehr darum, mit vielen Menschen Zeit zu verbringen, sondern mit den richtigen. 

Ich möchte dort sein, wo es sich für mich stimmig anfühlt, ruhig, ehrlich und kraftgebend.

Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt, dass um mich herum auch viele Menschen waren, die mir Energie genommen haben. 

Manche Gespräche haben mich müde gemacht, manche Treffen haben sich schwer angefühlt, und oft hatte ich am Abend das Gefühl, ausgesaugt zu sein. Früher habe ich das zugelassen, weil ich dachte, es gehört so oder weil ich niemanden verletzen wollte. Heute weiß ich, dass meine Kraft begrenzt ist und dass ich gut auf sie achten muss.

Deshalb lasse ich es nicht mehr zu, dass mir sogenannte Energiefresser meine Ruhe und meine Stärke nehmen. 

Ich entscheide bewusster, mit wem ich meine Zeit verbringe, und ich nehme mir das Recht, Abstand zu halten, wenn sich etwas nicht gut anfühlt. Das hat nichts mit Härte zu tun, sondern mit Klarheit. Ich möchte meine Energie für die Menschen und Dinge einsetzen, die mir wirklich wichtig sind und die mir auch etwas zurückgeben.

Je älter ich werde, desto mehr bin ich bei mir selbst angekommen. Ich brauche nicht mehr viele Stimmen um mich herum, sondern echte Begegnungen, Vertrauen und Ruhe. 

Und genau das fühlt sich für mich richtig an.

  • Heute wähle ich bewusster, mit wem ich meine Zeit verbringe
  • Meine Energie gehört nicht mehr jedem
  • Ich lasse mir meine Kraft nicht mehr nehmen
  • In meinem Alter zählt nicht die Menge sondern die Stimmigkeit
  • Reifer werden heißt wählerischer werden
  • Ich bin bei mir angekommen
  • Nicht mehr überall dabei – sondern dort, wo es mir guttut
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