Der Körper lügt nicht, wir haben nur verlernt zuzuhören

Der Körper spricht immer, leise am Anfang, deutlich, wenn wir ihn ignorieren, schmerzhaft, wenn wir ihn dauerhaft übergehen.
Das ist keine neue Erkenntnis. Unsere Großmütter wussten das.
Sie haben nicht bei jedem Unwohlsein nach Erklärungen gesucht, sondern nach Zusammenhängen:
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Was belastet mich?
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Was fehlt mir?
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Wo halte ich fest, obwohl es mir nicht guttut?
Heute machen wir es anders.
Wir analysieren, messen, vergleichen.
Und wundern uns, dass wir uns dabei selbst verlieren.
Ich erlebe in meiner Arbeit immer wieder Menschen, die ihren Körper wie einen Gegner behandeln.
Er soll funktionieren, still sein, mitmachen und wenn er das nicht tut, wird er korrigiert.
Aber ein Körper ist kein defektes Gerät, er ist ein Resonanzraum.
Er reagiert auf:
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Gedanken
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Emotionen
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Überforderung
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ungelöste Themen
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fehlende Erdung
Nicht sofort. Aber zuverlässig.
Was wir heute oft "plötzlich" nennen, war meist lange angekündigt.
Der Körper lügt nicht,er übertreibt nicht, er meldet sich, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Früher hat man gelernt, diese Zeichen zu lesen.Heute verlernen wir es und delegieren. Die Heilung beginnt nicht dort, wo Symptome verschwinden, sondern dort, wo wir wieder Beziehung zu uns aufnehmen.
Das braucht Mut, denn Zuhören bedeutet auch, Konsequenzen zu ziehen.
Einladung zur Diskussion
Ich stelle keine bequemen Fragen, sondern nur ehrliche:
👉 Welches Signal deines Körpers hast du lange ignoriert und was hat es dir rückblickend sagen wollen?
Du musst nichts erklären. Nur teilen, wenn du willst.
