Meine Chakren-Meditation in Verbindung mit DaoYoga

Ich schließe meine Augen.

Ich stehe aufrecht und ruhig.
Beide Füße stehen fest auf dem Boden.
Meine Knie bleiben weich und gelöst.
Meine Wirbelsäule richtet sich sanft auf.
Meine Schultern dürfen sinken.

Ich atme langsam durch die Nase ein …
und ruhig durch den Mund wieder aus.

Mit jedem Atemzug komme ich mehr bei mir an.
Ich spüre meine Füße.
Ich spüre den Boden unter mir.
Ich spüre die warme, tragende Erde.

Rot – Verwurzelung und Erdung

Tief aus der Erde wächst eine leuchtend rote Rose empor.

Ihre kräftige rote Energie berührt meine Füße und steigt langsam durch meine Beine in meinen Körper hinein.
Sie durchströmt mein Becken, meinen Bauch, meinen Brustraum, meinen Hals und meinen Kopf.

Die rote Rose nimmt in meiner Vorstellung alles mit, was schwer geworden ist:
alte Belastungen, Sorgen, Ängste und negative Gedanken.

Alles, was nicht mehr zu mir gehört, darf sich lösen.

Die rote Energie steigt weiter nach oben und verlässt meinen Körper über den Scheitel.
Ich fühle mich fest verwurzelt, getragen und sicher.

Ich bin mit der Erde verbunden.
Ich stehe fest im Leben.

Orange – Fließen und Reinigen

Nun stelle ich mir klares, orangefarbenes Wasser vor.

Behutsam ziehe ich dieses Wasser durch meinen Mund in meinen Körper hinein.
Es fließt durch meinen Hals und breitet sich wellenförmig in mir aus.

Wie sanfte Wellen bewegt es sich durch meinen gesamten Körper.
Es umspült jede Zelle und jeden inneren Raum.

Alles Verbrauchte und Belastende wird von diesem Wasser aufgenommen und fortgetragen.

Das orangefarbene Wasser bringt Bewegung, Wärme und Lebendigkeit in meinen Körper.

Ich darf fließen.
Ich darf loslassen.
Neue Lebensenergie darf entstehen.

Gelb – Wärme, Licht und innere Kraft

Klare, goldgelbe Sonnenstrahlen strömen durch meinen Mund und meinen Rachen in mich hinein.

Ich schlucke dieses warme Sonnenlicht ganz bewusst hinunter.

Es erfüllt meinen Brustraum, meinen Bauch und meine innere Mitte.
Die Strahlen wärmen mich.
Sie schenken mir Kraft, Klarheit und Zuversicht.

In meinem Körper verbinden sich die Sonnenstrahlen zu einer wunderschönen, leuchtenden Sonnenblume.

Ihre kräftigen Wurzeln geben mir Halt.
Ihre goldenen Blütenblätter wenden sich dem Licht zu.

Ich nehme diese Sonnenblume behutsam in meine Hände und gehe mit ihr auf eine herrlich duftende, grüne Sommerwiese.

Dort lege ich die Sonnenblume ins weiche Gras.
Ich lege mich neben sie und spüre die Erde unter meinem Körper.

Ich atme den frischen Duft des Grases ein.
Ich nehme die Wärme der Sonne wahr.
Ich höre die leisen Geräusche der Natur.

Ich bin ruhig.
Ich bin geborgen.
Ich bin ganz bei mir.

Grün – Herz, Liebe und Vertrauen

Ein liebevoller Gedanke nähert sich meinem Herzen.

Er umschwebt es zunächst ganz sanft.
Dann legt er sich wie ein warmes, grünes Licht um meinen Herzraum.

Mein Herz beginnt zu leuchten.

Mit jedem Atemzug wird sein Licht heller und weiter.
Es erfüllt meinen Brustraum und breitet sich schließlich in meinem ganzen Körper aus.

Ich schenke mir selbst Freundlichkeit, Achtung und Mitgefühl.

Mein Herz darf sich öffnen.
Ich darf Liebe empfangen.
Ich darf Liebe weitergeben.

Hellblau – Klarheit und Ausdruck

Ein wunderschöner hellblauer Schmetterling fliegt über die Sommerwiese.

Zunächst setzt er sich auf die Sonnenblume.
Seine Flügel bewegen sich ruhig und gleichmäßig.

Dann erhebt er sich wieder und fliegt zu meinem Hals.

Er umkreist sanft den Bereich meiner Schilddrüse.
Schließlich lässt er sich behutsam darauf nieder.

Von seinen Flügeln geht ein klares, hellblaues Licht aus.
Dieses Licht umhüllt meinen gesamten Halsraum.

In meiner Vorstellung entsteht dort Ruhe, Weite und Harmonie.

Mein Hals darf weich werden.
Meine Stimme darf frei sein.
Ich darf aussprechen, was mir wichtig ist.

Royalblau – Sammlung und innere Klarheit

In der Ferne entdecke ich eine große, leuchtende Kristallkugel.

In ihrer Mitte befindet sich ein kraftvoller royalblauer Stein.
Ich betrachte ihn ganz genau.

Seine Farbe ist tief, klar und ruhig.
Es blitzt und funkelt in seinem Inneren.

Mein Blick bleibt auf diesen Stein gerichtet.
Meine Gedanken sammeln sich.
Alles Unruhige tritt in den Hintergrund.

Ich konzentriere mich auf den gegenwärtigen Augenblick.

Ich sehe klar.
Ich erkenne, was für mich wesentlich ist.
Ich vertraue meiner inneren Wahrnehmung.

Weißes Licht – Die Spirale des DaoYoga

Plötzlich fällt ein heller, klarer Lichtstrahl auf mich herab.

Ich nehme dieses Licht bewusst durch meinen Hals in mich auf und schlucke es langsam hinunter.

Spiralförmig gleitet es durch meine Speiseröhre.
Es bewegt sich ruhig und gleichmäßig nach unten.

An meinem unteren Speiseröhrenschließmuskel verweilt das Licht.
In meiner Vorstellung legen sich feinste Lichtfäden schützend um diesen Bereich.

Sie geben ihm Halt, Ruhe und Ordnung.

Das Licht zieht weiter in meinen Magen.
Es berührt meine Bauchspeicheldrüse, meine Galle und meine Milz.

Mit sanften, kreisenden Bewegungen bringt es meine innere Mitte in einen harmonischen Fluss.

Nun gelangt das Licht zu meiner Leber.
Es durchströmt sie kraftvoll und klar.

Alles Belastende darf hinausfließen.
Alles Verbrauchte darf ausgeschieden werden.

Anschließend wandert der Lichtstrahl zu meinen Nieren.

Meine Nieren nehmen dieses Licht liebevoll auf.
Sie umarmen es und lassen es durch sich hindurchströmen.

In meiner Vorstellung geben sie alles ab, was mein Körper nicht mehr benötigt.

Mein ganzer Organismus wird von diesem hellen Licht durchzogen.

Pink – Kraftvolle Erneuerung

Nun erscheint ein kraftvoller, pinkfarbener Blitz.

Klar und entschlossen durchdringt er meinen Körper.
Er bringt frisches, kristallklares Bergwasser mit sich.

Dieses Wasser fließt vom Kopf bis zu den Füßen durch mich hindurch.

Es umspült meine Knochen, meine Gelenke und meine Faszien.
Es fließt durch meine Muskeln, Bänder und Sehnen.

Jeder Bereich meines Körpers wird von dem klaren Bergwasser berührt.

Es nimmt Schwere und Verbrauchtes mit sich.
Es schenkt mir Frische, Beweglichkeit und neue Lebenskraft.

Schließlich gelangt das pinkfarbene Wasser in meinen Darm.

Dort beendet es seine reinigende Reise.
Alles, was mein Körper nicht mehr braucht, darf auf natürliche Weise losgelassen werden.

Abschluss – Gesundheit einatmen

Nun wird es still in meinem Körper.

Ich spüre meinen Atem.
Ich spüre meine Füße.
Ich spüre die Erde unter mir.

Ich atme tief durch die Nase ein und stelle mir vor, wie ich Gesundheit, Kraft und Lebensfreude in meinen Körper aufnehme.

Ich halte den Atem einen kurzen Augenblick.

Dann atme ich langsam durch den Mund aus.

Mit diesem Atemzug lasse ich noch einmal alles Belastende, Kranke und Negative gehen.

Ich atme Gesundheit ein.
Ich atme Ruhe ein.
Ich atme Vertrauen ein.

Ich atme Anspannung aus.
Ich atme Schwere aus.
Ich atme alles aus, was nicht mehr zu mir gehört.

Langsam bewege ich meine Hände und meine Füße.
Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder auf den Raum.

Wenn ich bereit bin, öffne ich meine Augen.

Ich bin gereinigt.
Ich bin gestärkt.
Ich bin mit meinem Körper verbunden.

Mein Körper trägt mich.
Mein Atem führt mich.

Meine innere Kraft ist in mir.Hier Text eingeben ...